Posterous Space in WordPress importieren

Als letzter Artikel zum Thema Posterous und um dasselbige für mich abzuschließen, kurz noch der Hinweis, daß der Import eines Posterous Spaces in eine selbstgehostete WordPress Installation (immer noch) prima funktioniert. Der entsprechende Posterous Importer mit der Versionsnummer 0.10 kommt von Automattic höchstselbst, ist allerdings nur bis zur WordPress Version 3.3.2 offiziell freigegeben. Ich habe die Inhalte meines Posterous Spaces damit trotzdem ohne Probleme unter WordPress 3.4.1 und 3.5 in ein Testblog importieren können.

Das Ergebnis des Imports:

Screenshot eines Posterous Artikels nach Import in WordPress

Hier in WordPress 3.5 – alles vorhanden. Die Überschrift, das Datum, der Text, das zugehörige Bild in Originalgröße und -auflösung, die Kommentare und die Tags werden übernommen. Als Kategorie wird die Standardkategorie der WordPress Installation eingefügt, da müßte man noch nacharbeiten.

Posterous Importer Plugin installieren

Die Importprozedur geht schnell und unkompliziert über die Bühne.

  • Posterous Importer Plugin installieren und aktivieren. Geht über die Suche unter Plugins –> Installieren –> Posterous Importer eingeben oder die Pluginseite bei wordpress.org

Screenshot WordPress Backend Plugins

  • Dann unter Werkzeuge –> Daten importieren auf Posterous klicken

Screenshot Importmöglichkeiten WordPress Werkzeuge

  • Die Zugangsdaten des Posterous Space eingeben und auf Submit klicken.

Screenshot Eingabe der Zugangsdaten Posterous Importer

Dauert einen Moment, dann wird eine Auflistung der importierten Daten präsentiert und fertig ist die Lauge. Ergebnis, siehe ganz oben. Die letzte Abbildung ist aus einem WordPress 3.4.1 – ich hatte da die Kommentare völlig vergessen, es gab nämlich in meinem Space gar keine. Ich habe dann einen Testkommentar hinterlassen und den Import noch einmal durchgeführt. Kommentare werden also auch importiert.

Das war es von mir zum Thema Posterous.

Generell gilt: Schaut alle ein bisschen voraus und und überlegt, ob es euch etwas ausmachen würde, wenn die kostenlosen Plattformen auf denen ihr online präsent seid und über die ihr kommuniziert, plötzlich ihr Geschäftsmodell ändern- oder schließen würden. Falls dem so ist, baut euch ein eigenes Blog auf, hostet eure Bilder selber – behaltet die Kontrolle über eure Daten und Inhalte. Im Notfall kann man auch noch auf wordpress.com zurückgreifen (aber bitte mit einer eigenen Domain, das macht es viel einfacher, wenn dann doch mal der Umzug zum selbstgehosteten Blog ansteht), die wird es vermutlich noch sehr, sehr lange geben.

Mahlzeit

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