Strato Managed Server pt.3 – die Rückkehr

Einige Dinge kann ich einfach nicht lassen, deshalb nutze ich jetzt wieder einen Strato Managed Server. Worum geht es? Mangelnde Selbstbeherrschung! Klappt häufig schon ganz gut, darf nur nicht zu technisch werden. Ich erkläre es mal. Nach langen Jahren des Rauchens war es überhaupt kein Problem für mich, damit wieder aufzuhören. Ist jetzt auch schon wieder einige Jahre her, bleibt vermutlich auch so. Meinen Kaffeekonsum habe ich größtenteils unter Kontrolle, sportliche Exzesse gab es schon länger nicht mehr – geht jetzt alles so in die Richtung „Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluß“. (Insider: Wo sind deine Geschwister? Die sind in der Garage und schnüffeln Klebstoff!) Bin ja auch nicht mehr der Jüngste.

Eine Sache allerdings werde ich in diesem Leben aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr auf die Reihe kriegen. Das Ding mit der Technik. Beispiel: Stellt mir einen Server vor die Nase, der gerade nirgendwo gebraucht wird. Den schraube ich bei der nächsten Gelegenheit auf und schaue erst mal rein. Wenn ich weiß, was drin ist – was der also so leisten kann – fängt es irgendwo im Hinterkopf an zu rattern…

Das alte Leid…

Ich schleiche dann noch maximal 2 Tage um das Teil herum und spätestens dann hängt die Kiste an irgendeiner Leitung (vielleicht sogar noch zu Hause und nicht im Büro) weil:

  1. Ich schon länger kein Cent OS mehr genutzt habe, könnte ich mal wieder ausprobieren.
  2. Wollte ich schon länger mal neben Chef Solo auch einen Chef Server aufsetzten.
  3. Ich habe doch irgendwo noch eine CPanel Lizenz rumfliegen, warum nutze ich die nicht? Erstmal wieder reinschauen…
  4. Ich lass den erst mal meine Kundenserver beschießen, mal schauen, was so durchkommt.
  5. Was kann NGINX noch so alles, außer als „Reverse Proxy“ vor dem Apachen rumhängen?

Könnte ich unendlich fortsetzten.

Das kostet Zeit…

Jede Menge Zeit. Und zwar keine Server- oder Arbeitszeit, die mir irgendjemand bezahlt sondern Freizeit. Diese Zeit will ich nicht mehr aufbringen, (ich habe sie eigentlich auch gar nicht) zumindest nicht für meine eigenen Webprojekte und auch den ganzen Spiel- und Testkram, den ich für das Tagesgeschäft nicht unbedingt brauche. Außerdem habe ich gerade angefangen den Beweis anzutreten, dass man auch mit über 40 noch neben der Selbstständigkeit ein Fernstudium durchstehen kann. Da wird die Zeit halt der alles limitierende Faktor. Also ist mal wieder großes Aufräumen angesagt! Damit zurück zum Thema.

Meine Seiten und diverse Tools liefen bis Juni/Juli diesen Jahres auf einem Managed Server bei Strato. Da lief alles so rund und problemlos vor sich hin, daß es mir dann irgendwann schlicht und ergreifend zu langweilig wurde. Ich hatte zu der Zeit einen tollen Hoster gefunden, den ich noch nicht kannte und habe die Seiten auf einen „normalen“ Dedicated/Root Server mit Vollzugriff umgezogen. Anstatt dann mal endlich ein bisschen Zeit vor den Monitoren einzusparen, habe ich dann jeden Tag noch 1 Stunde zusätzlich an der Kiste rumkonfiguriert und ausprobiert. Dumm gelaufen.

Ein Strato Managed Server muß wieder her…

Jetzt langt es. Ich habe wieder einen Strato Managed Server angemietet. Strato hatte in der Zwischenzeit auch die Produktpalette überarbeitet und die Hard- und Softwareausstattung aktualisiert. Preiswerter ist der Spaß allerdings nicht geworden. Die Inklusivdomains sind weggefallen, dafür gibt es keine Einrichtungsgebühr und Mindestlaufzeit mehr, die ganze Geschichte ist jetzt monatlich kündbar.

Die eigenen Seiten und Tools sind mittlerweile wieder umgezogen. Verschiedene Joomla- und WordPress Installationen, 3x Piwik, ThinkUp, ein URL Shortener und Owncloud laufen ohne Probleme.

Das Beste: durch das Managed Konzept von Strato wird mein Spieltrieb Forschergeist neutralisiert, dafür ist das einfach nicht die richtige Plattform. So soll es sein.

Da die beiden anderen Artikel über die Strato Managed Server immer wieder aufgerufen werden, gibt es da wohl nochmal Nachschlag in Form einer genaueren Beschreibung der Features und noch ein paar Konfigurationstipps. Das dann aber Carsten Feller | feller.systems.

[Update 10.02.2015]

Da kommt nichts mehr nach. Am Ende des ersten Artikels gibt es aber ein Update.

 

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